Transphobie ist nicht spaßig

und auch im Fasching sollte jedem klar sein: Wer das Leid transsexueller Menschen zur Schau stellt und sich darüber öffentlich lustig macht, handelt sexistisch und aus transphoben, diskriminierenden Motiven heraus.
Sie meinen: Das gibt es doch bei uns nicht (mehr)?

Doch, leider ereignete sich in diesem Fasching 2016 ein transphober Vorfall in Lenggries, über den zuerst (15.2.2016) der Münchner Merkur ausführlich berichtete:
Ein Faschingswagen verletzte die Menschenwürde von Amanda Reiter, die als transsexuelle Frau ihr Geschlecht angeglichen hatte und nun darauf hoffte, ein ganz normales Leben führen zu können. Doch die Realitat war ernüchternd.

Auch die Süddeutsche Zeitung berichete zunächst am

Was hilft gegen Transphobie?
Die Erfahrung vieler transsexueller Menschen ist, dass es oft Solidarität von Homosexuellen bzw. Lesben gibt, denn diese sind im Blick auf Emanzipation und Selbstorganisation seit vielen Jahren selbstbewusst in der Öffentlichkeit aktiv.
So war es auch bei Amanda Reiter: Sie bekam Unterstützung vom Verein SchuTz, der sich für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzt und Balian Buschbaum in enger Abstimmung mit Amanda Reiter einlud und die Kosten dafür trug. Buschbaums Geschlechtsangleichung ging schon vor einiger Zeit durch die Medien. Sein Anliegen ist im Wikipedia-Artikel so formuliert: „Ich muss was ändern, ich muss aufklären.“ Genau das war auch Amanda Reiters Absicht und genau das ist auch ein wesentliches Ziel dieses Blogs und meiner Vortragsarbeit.

 

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