einen NDR Beitrag über Hannah Winkler

kann man derzeit in der Mediathek des NDR einsehen (ab Minute 3). Sie beschreibt sich als Menschen mit Harry Benjamin Syndrom und erzählt von Mobbing usw… Schade, dass ihr Beitrag aufgesplittet wurde und durch andere Beiträge unterbrochen ist. Sie schrieb ein Buch mit dem Titel fe-male… Die Psychpathologisierung erlebte sie sehr massiv am eigenen Leib, als man sie in eine Gastfamilie nach Italien schickte, weil das Jugendamt und Psychiater ihren Vater verunsicherten. Sie bekam pubertätshemmende Medikamente und daher keinen Stimmbruch. Sie kritisiert die gesetzlichen Regelungen. Mit 18 Jahren bekam sie eine GaOP (PI) und kritisiert die Methode. Sie musste die Kosten für die zweite OP in den USA selber tragen.
Eine sehr sympathische Frau!

 

 

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Eine Antwort zu einen NDR Beitrag über Hannah Winkler

  1. Franziska schreibt:

    Diese schiefe Darstellung von Transgender-Themen in der Presse und den Medien ist etwas, was mich immer wieder beschäftigt. So wird eben die öffentliche Wahrnehmung bestimmt und das hat auch Einfluss auf die Menschen, die noch vor ihrem Coming Out stehen und die positive Geschichten wirklich brauchen. Es ist schade, dass Trans*Menschen in der Öffentlichkeit selten ihre Stimme hörbar machen können um ihre Geschichten selbst erzählen zu können. In den USA scheint sich das in den letzten ein, zwei Jahren geändert zu haben in den liberalen Medien und das vermisse ich hier in Deutschland. Wobei auch hier wohl weniger Zusammenhalt in der Community besteht. Das „DAS!“ Interview erinnerte mich an das Interview zwischen Piers Morgan und Janet Mock auf CNN vor ein paar Monaten, was auch gut gemeint war und trotzdem eine Kontroverse ausgelöst hat. Ich muss noch mal erwähnen, dass das Hannah Winkler Interview ja schon zu den besseren Repräsentationen gehört, abgesehen von dieser Faszination für OP/Genitalien, was bei einem cissexuellen Studiogast sofort als unpassend erschienen wäre

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