unendlich viel sexualisierte Gewalt

gegen Frauen gibt es in der DR Kongo, in der seit Jahren verschiedene Gruppen Vergewaltigungen gegen Frauen im Rahmen ihrer Kriegsführung einsetzen. Die Diakonie Katastrophenhilfe berichtet darüber genauso wie das Deutsche Institut für ärztliche Mission.

update 21.9.2017: Deutschlandfunk Kultur berichtete am 2.8.2017 über die schreckliche Situation in einem Beitrag „Die Vergewaltigungshochburg der Welt“ (Linda Staude), den ich hier verlinkt habe

Hilfsprojekte gibt es unter anderem auch von

Es wird Zeit, dass die Menschenrechte im Kongo mehr Beachtung finden! Hoffentlich wird mehr über den Kongo in den Medien berichtet! Ein Grund für das Leid der Frauen im Kongo sind die Bodenschätze (z.B. Coltan), die für viele Produkte der westlichen Welt ausgebeutet werden. Wenn Bürgerkrieg herrscht, geht das natürlich mit mehr Profit und Gewinnmargen, als wenn ein regulärer Staat Steuern erheben würde und nicht vieles in dubiosen Kanälen versichern würde.
Ich frage mich, wieso der Abgeordnete Steve Mbikayi (Mitglied des Parlaments der DR Kongo) meint, ein Gesetz mit harten Strafen für LGBT einführen zu müssen. Wäre es nicht genügend Arbeit, wenn das kongolesische Parlament sich für die Rechte der eigenen Frauen einsetzen würde und sie vor sexueller Gewalt schützen würde? Dass die Universtität von Kinshasa solchen Menschen ein Forum bietet für ihre populistischen Aktionen, ist traurig.
Bedauerlich, dass es im Kongo Tendenzen gibt, eine frühere liberalere Politik einzuschränken, wie „Think Africa Press“ im Blick auf das Adoptionsrecht zeigt.

Eine lesenswerte Analyse über die verschiedenen Interessenskonflikte im Kongo findet man im Beitrag von Christoph Vogel im Netzwerk für internationale Aufgaben (nefia).

Update 22.10.2014 – schön, dass der Arzt Denis Mukwege den Sacharow Preis gewann. Mehr zum Thema aus diesem Anlass auf unserer privaten Website.

Update 15.11.2017
Leider sind die Zustände im Kongo weiterhin schlimm und betreffen oft auch Kinder, wie amnesty international berichtete (hier ein Beitrag der Tagesschau dazu, hier die FAZ und hier ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung). Hauptursache ist die Ausbeutung von Koltan durch große Konzerne zur Herstellung von Akkus. Es wäre schön, wenn die Politik dafür sorgen würde, dass im Kongo angemessene Preise für solche Rohstoffe gezahlt werden und demokratische Strukturen aufgebaut werden können.

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