Ein großer Dank

gebührt der Süddeutschen Zeitung für das ausführliche Interview mit Kim Schicklang, der Vorsitzenden der ATME e.V. – wer es gelesen hat, spürt, wie problematisch die rechtliche Situation für transsexuelle Menschen bis heute ist und wie wenig Verständnis der Gesetzgeber bislang für transgeschlechtliche Menschen hat. Es wird höchste Zeit, dass das argentinische Gesetz zur Geschlechtsidentität – wie vom EU Parlament empfohlen – vom deutschen Parlament übernommen wird (inklusiver der dort verankerten medizinischen Leistungspflicht, die ja bei Risikoschwangerschaften auch gewährt wird, obwohl hier ebenfalls keine Krankheit im eigentlichen Sinne vorliegt, aber die Folgen von Unterlassener medizinischer Hilfe massiven Leidensdruck auslösen bzw. verstärken können bis hin zu lebensgefährlichen Situationen).

Man findet das argentinische Gesetz in deutscher Sprache bei der ATME e.V. bzw. auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle (derzeit aber dort nicht online: Die Gleichstellungsstelle des Bundes hat auf Grund von Hinweisen auf Übersetzungsprobleme den Text vom Netz genommen und ist mit der Botschaft wegen einer verbesserten Übersetzung im Gespräch)

Neben der ATME setzt sich auch TransInterQueer für die Rechte transgeschlechtlicher Menschen ein.

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