Meine Lieblingsfilme

Filme können helfen, über schwierige Themen gut ins Gespräch zu kommen.

Die Bibel ist für manche so ein „schwieriges Thema“: Zu viele traumatische Erfahrungen mit „frommen Christen“ oder welchen, die sich Christen nennen, aber Jesu Worte im Alltag viel zu wenig leben, blockieren einen im Umgang mit der Schrift. Da gibt es manchmal welche, die für die Kirche und Gemeinde mehr Zeit haben, als für die eigene Familie und die Kinder. Pfarrerehen werden geschieden, weil die Spannung zwischen Beruf, Arbeitsanforderungen und den Wünschen von Frau und Kindern kaum auszuhalten ist. Pfarrer leiden darunter und sehen oft kaum einen Ausweg: Über das Privatleben zu reden ist schwer, weil es so viele unterschiedliche Rollenerwartungen an Pfarrerinnen und Pfarrer gibt und viele Kirchen in einem Spannungsfeld zwischen liberalen und konservativen Positionen einen „Mittelweg“ finden müssen. Diese Spannungen machen es aber schwer, als Kirche glaubwürdig und authentisch zu sein und nicht in Rollenmuster zu verfallen. Filme können Kirche und Kirchengemeinden helfen, über schwierige Fragen neu mit kirchenfernen Menschen ins Gespräch zu kommen, weil sie – ähnlich wie Puppenspiel – helfen, über komplexe Sachverhalte persönlich zu reden – weil Filme auch Symbole für unsere Realität und die Realität Gottes sein können.

Transsexualität ist ebenfalls ein „schwieriges Thema“ – bislang kenne ich persönlich kaum Filme zu diesem Thema, die auch nur annähernd dem komplexen Sachverhalt gerecht werden und den vielen Erwartungen und Schwierigkeiten, mit denen transsexuelle Menschen konfrontiert sind. Vielleicht gibt es hier mal Kommentare im Blog, wie ein Redakteuer gute Filme über TS drehen könnte und wie man solche Filme finanziert?

Zurück zur Überschrift:
Ich möchte hier ein paar Filme vorstellen, die mich bewegen:

Die Bibel, Abraham – FSK: es gibt manche Szenen, die für (kleine) Kinder ungeeignet sind – z.B. wenn es um die Opferung von Tieren geht – oder um Isaaks Opferung. Der Film fasziniert mich aber deshalb, weil er den Weg Abrahams nachzeichnet, der viel Mut brauchte, sich auf die Stimme Gottes zu verlassen – auch als ihm seine Frau weggenommen wurde und er ohnmächtig zusehen musste, wie der Pharao mit ihm als Hirten umsprang. Mutmachend ist aber die Lösung dieser Szene – sie fördert die Hoffnung, dass Gottes Gerechtigkeit und seine Liebe stärker ist als alle menschliche Willkür und Machtansprüche. Nebenbei: Ich liebe diesen Film auch deshalb, weil Leo Kirch mich zur Premiere eingeladen hat und ich damals mit etlichen Promis einen kleinen Einblick in die Welt der Stars und Sternchen bekam, die bei diesem Film mitwirkten – und auch etwas davon mitbekam, wie Filmfinanzierung ein brisantes Thema ist…

Youtube Video über/mit Nick Vujicic – sehr ermutigend (auch für TS, die mit sich nicht zufrieden sind und dabei mehr Möglichkeiten zur Veränderung haben…)

Youtube Video über Kim Petras (NDR Talkshow) – eine Frau, die schon mit 5 Jahren wusste, wer sie ist… – und sich den Stimmbruch ersparen konnte, weil ihre Eltern rechtzeitig mit viel Verständnis reagierten

demnächst mehr… (dieser Beitrag wird dann aktualisiert…)

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