Wenn eine Vision zur Wirklichkeit wird,

dann arbeiten Theologen, Neurowissenschaftler und Vertreter anderer Disziplinen eng zusammen:
An der Goethe-Universität Frankfurt findet Anfang Februar 2016 ein großer internationaler, interdisziplinärer Kongress statt, in dem auch ganz verschiedene Workshops integriert sind u.a. zwei zum Thema Seelsorge. Mehr zu dem Kongress kann man ab sofort auf der Website der Universität Frankfurt a.M. (Fachbereich evang. Theologie/systematische Theologie) erfahren.
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Hinweisen möchte ich auch weiterhin auf die Stuttgarter Erklärung und bitte um Kenntnisnahme und Unterstützung.

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Die Stuttgarter Erklärung

ist eine Willenserklärung, die hoffentlich in der Politik eine positive Resonanz findet. Ich bitte meine Leserinnen und Leser, sie durchzulesen und zu prüfen, ob man mitmachen will… (hier kann man unterschreiben). Ich hoffe, dass die Politik und die IMAG (interministerielle Arbeitsgruppe im Familienministerium, die sich derzeit mit dem Thema Intersexualität/Transsexualität beschäftigt) endlich das Gutachtenwesen abschafft und auf die Stuttgarter Erklärung und meine Petition reagiert und man nicht für einen neuen Personalausweis als transsexueller Mensch über 1600 Euro zahlen muss….

Es wird ja immer wieder im Blick auf Filme betont, wie gut es ist, wenn ein Film wie “Mein Sohn Helen” zur Hauptsendezeit im Fernsehen läuft und wie viel er verändert habe. Ich selber spüre davon nur wenig – denn: Wenn nur 1 Prozent derer, die den Film angeblich gesehen haben (ca 3,7 Millionen Menschen) diese Erklärung unterzeichnet hätten, wäre es wesentlich einfacher, politische Veränderungen durchzusetzen… – aber vielleicht ändert sich ja noch was?
Oder sollte man den Film vielleicht mehrmals sehen, damit sich das postulierte “Veränderungspotential” in Form einer Beteiligung bei einer wichtigen Aktion manifestiert?

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auch wenn man Details am neuen irischen Transsexuellenrecht

kritisieren mag, so ist es doch erstaunlich, wie schnell in Irland Reformen und Veränderungen möglich sind. Schade, dass Deutschland im Blick auf eine Reform des Transsexuellengesetzes immer mehr hinterherhinkt und die verantwortlichen Politiker mehr eine Symbolpolitik betreiben, als die Interessen transsexueller Menschen und deren Grundrechte zügig zu verbessern, wie es die Iren und die Bewohner Maltas bzw. ihre Parlamente vormachen.

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ein guter TV-Beitrag

in dem auch transsexuelle Männer bei ihrer Angleichung porträtiert werden (und Dr. Liedl als Chirurg) ist hier zu finden. Unter anderem wird auch über die Probleme des Coming out in der Jugend berichtet, die vielen Termine, die man als transsexueller Mensch wahrnehmen muss, die Erfahrungen mit Eltern usw. berichtet. Auch die Kuriositäten, die man derzeit bei einer Vornamens- und Personenstandsänderung vorlegen muss (z.B. transsexueller Lebenslauf) oder die Frage, wie man eine Flugreise machen kann, wenn der Pass noch den alten Vornamen enthält, werden thematisiert. Sehr schön war auch der Beitrag von Dr. Seikowski (ab 16:03): “Die meisten Psychologen und Psychiater können überhaupt nicht mit dem Thema umgehen, weil sie natürlich auf psychische Erkrankungen getrimmt sind. Und Transsexualität ist keine psychische Erkrankung. Wir sagen dazu: Eine Variante der Natur – aber eine psychische Erkrankung ist es nicht.”
Es wäre schön, wenn Medienvertreter sich an diesem Beitrag orientieren würden, wenn es um die Frage geht, wie man über transsexuelle Menschen berichtet: Keine Deuterein aus dem OFF, sondern möglichst viele O-Töne…

UPDATE: Dr. Seikowski wird als Referent beim Kongress im Februar 2016 dabei sein! Mehr zum Kongress hier: www.transgeschlechtlich.de (Weiterleitung auf Kongresswebsite der Uni Frankfurt a.M.)

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Transsexualität bei Kindern

ist ein Phänomen, das oft noch nicht so wahrgenommen wird – aber da das Geschlecht im Gehirn verankert und angeboren ist (vgl. Dr. Haupt: “Sie sind ihr Gehirn…” und “3 Jahre Altdorfer Empfehlungen“), wundert es nicht, wenn immer wieder auch Berichte über transsexuelle Mädchen zu finden sind, wie dieser hier. Ich hoffe, dass Anne Scheschonk genügend Unterstützer für ihren Film “Mädchenseele” (über transsexuelle Kinder) findet. Deshalb weise ich gerne auf dieses Crowdfunding-Projekt (visionbakery) hin.

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wer am 22. Juni im Bodenseeraum unterwegs ist,

der hat vielleicht Zeit und Lust zu einem Vortrag/Workshop mit mir an der Universität Konstanz. Deshalb:

Herzliche Einladung zum Workshop / Vortrag “Im Herzen bleibt alles gleich” am

Mo. 22. Juni 2015, 17-20 Uhr an der Universität Konstanz

Der Titel geht zurück auf den gleichnamigen Film, den das BR Fernsehen im Jahr 2014 zum Thema “Transsexualität” im Rahmen der ARD Themenwoche Toleranz erstellt hat und den man hier finden kann.
Neben einem biografischem Teil werde ich auch auf rechtliche und medizinische Fragestellungen eingehen, die ich in meinem Internetblog in verschiedenen Artikeln auch erwähnt habe. Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass genügend Zeit für Fragen und Diskussion bleibt.

Wir bitten um Anmeldung zur besseren Planung bei Frau Kornher in Konstanz (s. Handzettel bzw. Plakat hier!)

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Die Kritik am Gutachterwesen und der Hinweis auf das Gehirn

sowie der gesamte Beitrag über eine Mutter eines transsexuellen Kindes, den die TAZ am 22.5.2015 brachte, gefällt mir sehr. Daher möchte ich den Artikel hier  im Blog dauerhaft verlinken. Wir haben in einer facebook-Gruppe die sich mit Medien und ihren Beiträgen zu TS/TG/TI/IS beschäftigt lange über diesen Artikel diskutiert. Bis auf ein kleines medizinsches Detail ist die Mehrheit der Gruppe, in der viele Menschen selber TS/TI/TG sind der Meinung, dass wir diesen Artikel “prämieren” sollten bzw. in die Reihe der “absolut lesenswerten” Artikel aufnehmen sollten. Ich möchte diese Form der “Prämierung” durch einen Blogeintrag vornehmen. Vielleicht gibt es ja einmal einen Medienpreis für die beste und fundierteste Berichterstattung in Medien zum Thema TS/TI/TG/IS? Dieser Artikel gehört m.E. dann in die engere Auswahl für einen Preis.

Schön, dass schon die Überschrift passt und die Neuroforschung in der Redaktion nicht wieder in die üblichen Schlagzeilen “verwandelt” wurde, sondern man die Ergebnisse der Hirnforschung wahrnehmen kann. In meinem Blog hier findet man dazu ja andernorts mehr… Sehr gelungen finde ich (und mit mir vermutlich die über 1500 Menschen, die meine Petition im Blick auf die Gutachtenpflicht gezeichnet haben), dass die Gutachtenpflicht deutlich kritisiert wird.

Auf der TAZ facebook-Seite findet man auch viele Feedbacks zum Artikel.

DANKE liebe TAZ-Redaktion und DANKE JOSEF WIRNSHOFER!!

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Homosexualität wird in manchen christlichen

Gruppen leider immer noch verurteilt, obwohl immer mehr Konfessionen ihre Haltung zum Thema überdenken. Der “Letter to Louise”, den man hier in deutscher Sprache herunterladen kann, ist ein Beispiel für dieses Nachdenken bei den Baptisten. Dieser “Brief an Louise” wird mit freundlicher Genehmigung von “God made me gay” veröffentlicht.

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Ein Urteil, das Kosmetikstudios freuen dürfte

hat eine transsexuelle Frau gegen ihre Krankenkasse erreicht. Es ist hier verlinkt. Sie bekam vom Sozialgericht Mannheim zugesprochen, dass die Krankenkasse ihr die Kosten für die Nadelepilation erstattet. Die Berufung der Krankenkasse auf den “Arztvorbehalt” (das nämlich nur ein Hautarzt eine Epilation durchführen dürfe) wurde vom Gericht verworfen.

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manchmal hat Abwarten

auch seine Vorteile: Jula machte sich viel Mühe und übersetzte selber einen Beschluss des Europarats gegen Diskriminierung von Transgendern. Genauer gesagt geht es um eine Abstimmung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE)).

Man kann ihn nun gut in deutscher Sprache nachlesen. Herzlichen Dank, Jula!

Danke auch für Deinen Kommentar zu bestimmten Übersetzungsproblemen!

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