ich hoffe auf den Bundestag und starte deshalb

eine neue Petition zum Transsexuellengesetz und der med. Versorgung transsexueller Menschen. Man findet die Petition ab sofort hier: https://www.openpetition.de/petition/online/selbstbestimmungsgesetz-selbstbestg-jetzt-beschliessen
Es gibt ja derzeit mehrere Gesetzesvorschläge, die man als Vorlage anstelle des bisherigen
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Zwei Medien-Beiträge finde ich interessant

nämlich einen Artikel über die erste Transgender Playmate des Monats und einen Artikel über das neue Buch von Arundhati Roy:

1.) die Frankfurter Neue Presse beschrieb die Autorin Arundhati Roy und ihr Buc hier.
Bedenkenswert finde ich das Selbstverständnis der Autorin:

„Ich weiß gar nicht, warum ich immer wieder als Aktivistin bezeichnet werde. Vermutlich hat es damit zu tun, dass man heutzutage von Schriftstellern vor allem erwartet, dass sie zwischen Buchmessen und Fernsehauftritten pendeln und ihre neuen Bücher promoten. Früher war das anders, da galt es als ganz normal, dass Schriftsteller sich kritisch mit ihrer Zeit, mit Gesellschaft und Politik auseinandersetzen. Ich sehe mich in dieser Tradition.“

Auch der BR berichtete über dieses Buch (dort wird allerdings von „Hermaphrodit“ statt transsexueller Frau oder Hirja nur am Rande gesprochen, d.h. man spürt eine Tendenz zur Marginalisierung). Viel differenzierter als der BR Bericht ist dagegen der Artikel zum Buch in der ZEIT hier. Sehr detailliert berichtet die FAZ und wenn man den Artikel genau liest, gewinnt man den Eindruck, es geht um einen intersexuellen Menschen, der hier als Hirja Protagonistin der Erzählung ist:

>>Zum Entsetzen der Eltern besitzt sie aber auch weibliche Geschlechtsmerkmale, und die Versuche, ihr in ihrer Kindheit mit Geschichten über ihre kriegerischen Vorfahren Männlichkeit einzuimpfen, schlagen fehl.<<

2.)  die Augsburger Allgemeine schrieb über Ines Rau als Transgender-Playmate (dpa-Bericht) hier. Besonders nachdenklich machte mich ihre Aussage:

>>“Ich hatte Angst, niemals einen Freund zu finden und für seltsam gehalten zu werden.“ Sie habe dann aber erkannt, dass sie einfach sie selbst sein müsse: „Es ist eine Rettung, die Wahrheit über sich selbst zu sprechen, ob es dein Geschlecht ist, Sexualität, was auch immer. Die Menschen, die dich ablehnen, sind es nicht wert. Es geht nicht darum, von anderen geliebt zu werden, es geht darum, sich selbst zu lieben.“<< so die Augsburger Allgemeine.

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Warum nur dieser Hass in Russland?

Diese Frage stellte ich mir, als ich einen Artikel der deutschen Welle über die Verfolgung und die Kampagnen gegen homosexuelle Menschen in Russland las. Man findet den Artikel hier. Müsste Kirche sich nicht klar und deutlich gegen solche Hass-Rede positionieren? Wäre es nicht Aufgabe der orthodoxen Christen für verfolgte Menschen und Menschenrechte einzutreten und der christlich geforderten Liebe Gestalt zu geben? Es wäre schön, wenn mehr Christen sich dazu klar und deutlich positionieren würden! So schön und wichtig alle ökumenischen Anstrengungen sind – solche Fragen müssen auch im ökumenischen Gespräch auf die Tagesordnung!

Martin Luther King tat seinen Mund auf und kämpfte für die Verwirklichung der Gleichberechtigung, wie es Gal 3,26-28 uns eigentlich aufträgt. An der Art, wie Christen sich für die Rechte von Minderheiten (z.B. LSBTTIQ) einsetzen, kann man sehen, ob sie es mit der Nachfolge Jesu Ernst meinen. Spr 31,8f. sagt klar:

„Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.
Tu deinen Mund auf und richte in Gerechtigkeit und schaffe Recht dem Elenden und Armen.“

Und Jesus bzw. Gott betonen immer wieder (wie man im AT und NT sieht), wie wichtig Recht und Gerechtigkeit sind und es findet sich auch sonst im Neuen Testament ein klarer Auftrag zu einem menschenwürdigen Umgang mit Recht und Gesetz (vgl. Mt 12,18-20; Mt 23,23; Lk 18,3-8; Apg 16,37; Apg 25,21 usw…).

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ein Positionspapier vom Bundesfamilienministerium

mit dem Titel „Schutz und Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt“ enthält zwar viele wichtige Forderungen für transsexuelle/transidente und intersexuelle Menschen (z.B. Ersatz des Transsexuellengesetzes), aber leider fehlt darin der medizinische Bereich, der transsexuellen Menschen im Alltag oft massive Probleme bereitet.
Selbst wenn ab 1.10.2017 die Laser-Epilation Kassenleistung wird, bleibt z.B. das Problem der Nadel-Epilation weiter ungelöst. Selbst wenn die Fristenregelungen wegfallen, bleibt die Frage, wie viel Selbstbestimmung im Bereich Medizin künftig transsexuelle Menschen haben werden und wie viel einem Krankenkassen / MdK am Ende wieder neu Steine in den Weg legen (z.B. weil eine FFS abgelehnt wird, obwohl man immer wieder „als Mann“ angeredet wird). Darum ist das Selbstbestimmungsgesetz wichtig (§6) und darum sollten wir weiter für die dazu gehörende Petition werben, denn der med. Handlungsbedarf ist immens.

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Wenn man von der Hormonersatztherapie als

transsexuelle Frau mit anderen Menschen spricht, kommt oft die Frage: „Hast Du nicht Angst vor den Risiken und Nebenwirkungen?“ und etliche Frauen erzählen mir von einer Studie, die ergeben habe, wie problematisch eine längerfristige Hormonersatztherapie (HRT) sei. Nun ist nicht jede Hormonersatztherapie gleich der anderen, denn eine wichtige Frage ist: Werden bioidentische Hormone verwendet (oder andere)?

Über diese Studie und eine, die deren Ergebnisse etwas hinterfragt, berichtete die Süddeutsche Zeitung am 13.9.2017 unter dem Titel: „Wie gefährlich sind Hormon-Präparate in den Wechseljahren?“ (Autor: Werner Bartens). Im Artikel wird auch Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg zitiert, die sich intensiv mit evidenzbasierter Medizin beschäftigt.

Der Autor des Artikels schreibt:

Frauen, die Hormone schlucken, haben demnach ein höheres Risiko, an Thrombosen, Lungenembolien, Brustkrebs und Herzinfarkt zu erkranken.

Leider erfolgt im gesamten Artikel kein Hinweis darauf, welche Medikamente genau genommen wurden. Ich habe deshalb Prof. Dr. Mühlhäuser dazu folgende Fragen gestellt, die sie wie folgt  beantwortete:

1.   Wurden bei den Studien bioidentische Hormone von anderen differenziert betrachtet – also z.B. Progesteron von anderen Gestagenen (Progestinen) in der HRT? Laut Wikipedia werden „die natürlichen Gestagene medizinisch selten eingesetzt“, während anscheinend „synthetische Analoga der Gestagene“ „teilweise auch zur Hormonersatztherapie“ eingesetzt werden. Auch Androcur ist ja ein Progestin und wird (trotz teilweise gravierender Nebenwirkungen) bei der HRT transsexueller Frauen eingesetzt.

„In der erwähnten WHI Studie wurde als Progesteron Medroxyprogesteronacetat eingesetzt, ein synthetisches Gestagen.
Zu bioidenticals gibt es einen Cochrane Review – aber diesen kennen Sie dann vermutlich schon.“

Das Cochrane Review findet man hier unter PMID: 27479272 DOI: 10.1002/14651858.CD010407.pub2 bei pubmed

2.   Gibt es in den Untersuchungen eine Differenzierung nach Art der Applikation? Wir haben von verschiedenen behandelnden Endokrinologen gehört, dass die transdermale Anwendung von Hormonpräparaten weniger Nebenwirkungen hat, da die Verstoffwechselung direkter erfolge…

„Es gibt letzlich keinen Beweis, bestenfalls Anhaltspunkte, dass transdermal verabreichte Hormone insgesamt ein besseres Nutzen-Schaden Profil in Bezug auf systemische Effekte haben als orale Applikation. […] Es gibt überwiegend nur Beobachtungsstudien.“

Eine Studie mit dem Titel „Oral vs Transdermal Estrogen Therapy and Vascular Events: A Systematic Review and Meta-Analysis.“ (PMID:27479272 DOI:

10.1210/jc.2015-2237) findet man hier.

Man sieht: Es braucht weitere Langzeitstudien, bei denen speziell bioidentische Hormone und ihre Wirkungen untersucht werden. Es wäre schön, wenn die öffentliche Hand dazu entsprechende Forschungsauftrag gibt.

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Die Wahrnehmungspsychologie ist

ein spannendes Thema – auch im Wahlkampf. Wer vermeiden will, für eine bestimmte Partei zu werben, sollte wissen:

  • „nicht“ wird im Gehirn schlecht oder gar nicht aufgenommen. „Denken Sie nicht an ein Kamel!“ – und woran denken Sie nun?
  • Aus Elisabeth Wehlings Forschung ergeben sich dafür einige Hinweise: Wenn wir Wahrnehmung positiv beeinflussen wollen, dann müssen wir reframen – und nicht negative Frames wiederholen. Nicht mal durch Verneinung, denn selbst das aktiviert und bestätigt den Frame in uns.

  • Die Theorie der „kogitiven Leichtigkeit“ (vgl. Daniel Kahnemann, „schnelles Denken, langsames Denken“, S.81ff) zeigt, wie
    – dauernde Wiederholungen (z.B. bestimmter Parteinamen)
    – klare Darstellung
    – geprimte Vorstellung
    – gute Laune
    dazu führen, dass „etwas sich vertraut anfühlt“, „wahr erscheint“, „sich gut anfühlt“ und „mühelos erscheint“.
    Deshalb sollte man – wenn man eine Partei nicht empfiehlt, weder deren Namen dauernd wiederholen, noch das Wort „nicht“ in Kombination mit dieser Partei verwenden (wie es bei manchen facebook-Userprofilfotos derzeit Mode ist).
    Kahnemann schreibt:

    „Die Ergebnisse von Priming-Studien legen die Vermutung nahe, dass die Anziehungskraft autoritärer Ideen wächst, wenn Menschen an ihre Sterblichkeit erinnert werden, da diese Ideen angesichts des Schreckens, der vom Tod ausgeht, beruhigend wirken mögen.“ (S.76)

Deshalb ist es hilfreich, wenn Medienvertreter sich darüber Gedanken machen, wie Berichte über Terrorattentate extremistischen Gruppen mit autoritärem Gedankengut Auftrieb geben und so letztlich Gruppen wie der IS gestärkt werden…

Update 24.9.2017: Die Süddeutsche Zeitung berichtete im Artikel „Wie bekommt man Fake News aus den Köpfen?“ (Sebastian Herrmann) über die Probleme, die sich aus der Wahrnehmung falscher Informationen ergeben.

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Die Psychiaterin und Neuropsychologin Dr. Claudia Haupt

hat in letzter Zeit öffentliche facebook-Postings gemacht, die ich allen, die am Thema „Transsexualität“ aus seriöser, wissenschaftlicher Sicht Interesse haben oder selbst betroffen sind von der Thematik und z.B. vom Endokrinologen Androcur (dazu habe ich ja im Blog schon einiges geschrieben – z.B. auch in einem Beitrag über bioidentisches Progesteron als bessere Alternative) verschrieben bekamen, empfehle:

  • Embodiment-Tagebuch (1) – mit Kritik an der Trennung von Psyche und Leib, wie es in der Psychotherapie oft noch Thema ist…
  • NIBD und geschlechtliches Embodiment – zum Begriff „NIBD“ (statt Transsexualität) habe ich ja auch schon etwas geschrieben, aber Claudia Haupt ist diejenige gewesen, die den Begriff auf der Konferenz „Transsexualität in Theologie und Neurowissenschaften“ und im dazugehörenden Fachbuch von Dr. Gerhard Schreiber ausführlichst beschrieben und erklärt hat.
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„Ergebnisse zeigen, dass evidenzbasierte, verständliche Patienteninformationen Patienten ermächtigen können

informierte und präferenzsensitive Entscheidungen trotz unzureichender Beratung durch den Arzt zu treffen“, sagt Erstautorin Odette Wegwarth vom Harding-Zentrum für Risikokompetenz. Eine Veröffentlichung des IDW zeigt, wie wichtig evidenzbasiertes Grundwissen im Bereich Biologie/Medizin für die Bevölkerung ist, um sich in Gesundheitsfragen gut verhalten zu können und so letztlich volkswirtschaftlich gesehen Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden können.

Darum macht es Sinn, wenn Bundesländer bereits in der Schule das Thema „evidenzbasierte Gesundheitsinformationen“ als Schulfach einführen würden und jungen Menschen auf diese Weise ein Basiswissen im Blick auf medizinische Studien und sinnvolle Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge ermöglichen.

Seit kurzem gibt es beim google playstore auch die App medbusters, die kostenlose, werbefreie evidenzbasierte Gesundheitsinformationen vermittelt. Sie wird vom österreichischen Gesundheitsministerium betrieben.

 

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Die Bundestagswahl rückt näher und

manche transsexuellen, transidenten Menschen bzw. Transgender stellen sich die Frage: Welche Partei soll ich wählen? In einem Artikel von Buzzfeed wird ja behauptet, alle Parteien (bis auf die AfD) wollen eine Reform des Transsexuellengesetzes. Aber wenn man sich eine genaue Übersicht zur Haltung der verschiedenen Parteien im Blick auf LSBTTIQ-Themen ansieht, sieht man doch deutliche Unterschiede. Der LSVD e.V.  hat nämlich einen Parteienvergleich erstellt, den ich zur Lektüre empfehle. Man findet die Vergleichsübersicht hier.

Update: am 18.9. wird vom LSVD in Berlin das Ergebnis einer Studie vorgestellt: Wen wählen Lesben, Schwule und Transgender?

Bei Bento gibt es im Blick auf transsexuelle / transidente Menschen ebenfalls nun eine Übersicht über die Ideen und Vorschläge von Parteien zum Thema TS. Leider ist wieder einmal von „Trans*menschen“ als neue Kategorie (so, als ob Transsexualität eine Dauereigenschaft sei, ähnlich wie eine Religion oder eine Vereinszugehörigkeit – das aber empfinden viele als übergriffige Sprache, zumal viele transsexuelle Menschen klar wissen, welchem Geschlecht sie zugehören und eben nicht eine neue Kategorie für sich wollen – anders, als etwa manche intersexuellen Menschen).
ein update vom LSVD kam heute (13.9.2017) per Newsletter

Bei ATME e.V. findet man ebenfalls einen Vergleich der Wahlprogramme – allerdings wurde dort nur im Blick auf das TSG nachgefragt, nicht aber so ausführlich, wie beim LSVD.

Auch der BVT* hat einen Parteienvergleich veröffentlicht in Form eines ausführlichen Beitrags mit vielen Zitaten aus den Wahlprogrammen.

Ich hoffe auf eine hohe Wahlbeteiligung – und ich hoffe darauf, dass die demokratischen Parteien klare Mehrheiten bilden können und die Anliegen transsexueller, transidenter und intersexueller Menschen (Selbstbestimmungsgesetz als Ersatz für das Transsexuellengesetz) in der kommenden Legislaturperiode aufgegriffen werden. Wer dafür etwas tun will, ist herzlich eingeladen, die Petition mitzuzeichnen und dafür zu werben (Materialien gibt es hier)!

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Zwei ausführliche Rezensionen

des Fachbuchs „Transsexualität in Theologie und Neurowissenschaften“ (Hg. G. Schreiber) findet man nun im Web:

Im Fachbuch gab es einen ausführlichen Artikel von Dr. Laura Adamietz, die darin deutlich machte, wie veraltet das Transsexuellengesetz ist. Ähnliches ergaben ja auch die beiden Rechtsgutachten der IMAG (interministerielle Arbeitsgruppe der Bundesregierung). Darum ist es gut, wenn im Herbst ein alternativer Vorschlag neu auf die Agenda der Politik kommt: Das „Selbstbestimmungsgesetz“. Eine Petition dazu findet man hier – und ich freue mich über alle, die transsexuelle / transidente Menschen dabei unterstützen und die Petition bekannt machen (und natürlich selbst mit unterschreiben, ggf. auch anonym).

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„Hinzu kommt, dass die Fähigkeit der Bevölkerung, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen

und zu interpretieren, Studien zufolge in Europa erschreckend niedrig ist“, so Bernd Kerschner, Redaktionsleiter von Medizin-transparent.at, einem Projekt von Cochrane Österreich in einem lesenswerten Artikel des Stern. Evidenzbasierte Forschung und die Interpretation von Studien ist leider bislang kein Thema in weiterführenden Schulen – dabei wäre es wichtig, im Rahmen der Humanbiologie solche Themen Schülerinnen und Schülern zu vermitteln. Das könnte volkswirtschaftlich gesehen auch Kosten sparen, die derzeit für unsinnige Therapien ausgegeben werden.

Vielleicht gibt es ja Bundesländer, die Lehrpläne entsprechend ändern werden?
Sehr hilfreich finde ich auch einen informativen Artikel der Süddeutschen Zeitung über die Wirkung von Methadon in der Krebstherapie – auch er trägt zur dringend nötigen Versachlichung bei.

Im Blick auf transsexuelle Menschen gibt es bislang wenig solide Studien, aber trans-evidence ist dabei, das zu ändern.
Ungeachtet der medizinischen Situation transsexueller Menschen wäre es schon mal eine große Erleichterung, wenn das Transsexuellengesetz (TSG) endlich durch ein modernes Gesetz abgelöst wird. Dieses Ziel verfolgt die Petition zum Selbstbestimmungsgesetz, die auch Anliegen intersexueller Menschen aufgreift.

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