Wenn Frauen verhüten wollen

gehen sie zum Hausarzt oder Frauenarzt und lassen sich die Pille verordnen (oder verhüten mit einem anderen Verfahren). Es gibt ein paar Informationen über mögliche Nebenwirkungen, ansonsten aber gibt es keinerlei Probleme oder bürokratische Hürden, Hormone (auf denen ja die Pille basiert) über Jahre hinweg per Rezept und Krankenkassenfinanzierung zu bekommen.
Seltsamerweise scheinen transsexuelle Frauen und transsexuelle Männer, die ebenfalls Hormone wollen bzw. dringend brauchen, um ihren Leidensdruck zu vermindern, einen anderen Status aus Sicht der Gesundheitspolitiker zu haben – wie erklärt man sonst, dass sie erst einmal zu einem Psychiater gehen müssen (meist bekommt man erst nach 2-3 Monaten einen Termin) und dann mindestens 6 Monate “Therapiebesuche” nachweisen müssen?
Diese Pathologisierung funktioniert rational logisch nur dann, wenn man meint, Geschlecht durch das Genital- bzw. Chromosomengeschlecht von Außen “objektiv” bestimmen zu können. Dass es dabei zu Fehlern kommt, zeigt sehr leidvoll die Geschichte intersexueller Menschen. Dass diese Form der Fremd-Geschlechtsbestimmung auf Grund der Beobachtung total schief liegen kann, zeigt aber auch all das, was zum Thema “Hirngeschlecht” seit 1995 an neurobiologischen Forschungen publiziert wurde.
Dr. Haupt hat in “Drei Jahre Altdorfer Empfehlungen – eine Bilanz” auf Seite 17 sehr plastisch und verständlich formuliert, wie Hirngeschlecht individuell ausgeprägt ist und damit den Aufsatz “Sie sind ihr Gehirn” weiter entfaltet und noch verständlicher formuliert.

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Gutes für Geist und Seele

gibt es bei unserer Bibelfreizeit, die nächste Woche beginnt. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich, da Zimmer von einem anderen Veranstalter abgesagt wurden.
Mehr zur Bibelfreizeit findet man hier.
Für diejenigen, die sich mit dem Glauben schwer tun, weil sie von fundamentalistischen Menschen Ablehnung erfahren haben, habe ich inzwischen einiges Material usw…
Transsexuelle Menschen verstoßen nicht gegen eine “Schöpfungsordnung”, denn schon Jesus wusste davon, dass es neben “Frau” und “Mann” im Sinne der Genesis noch etwas anderes gibt (vgl. Mt 19,12 in der Neuen Genfer Übersetzung). Mehr dazu auf Anfrage.

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Das Netzwerk “TTTT” ist

mit einem eigenen Blog gestartet. Mehr dazu hier.

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Kim Schicklangs Film “der Spalt”

und viele andere gute Informationen über Sie, die ATME und Transsexualität findet man in einem guten Interview des SWR von Bernd Lechler (18.6.2014), den man in der Mediathek nachhören kann. Dort wird auch auf einen Forderungskatalog der ATME verwiesen, den ich hier noch verlinken werde. Sie kritisiert ebenso wie ich die Gutachtenpraxis, den Therapiezwang usw…

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Forderungen

und Forderungskataloge transsexueller Menschen gibt es einige. Auf Grund einer Anfrage einer Journalistin geriet ich vor einigen Wochen in die Situation, meine Forderungen zu formulieren. Ich habe nun zusammen mit anderen transsexuellen Menschen einen Forderungskatalog (“Landshuter Modell”) erarbeitet habe zum download als .pdf hier verlinke.
Wer sich dem Katalog bzw. einzelnen Forderungen anschließen will, kann das gerne per Kommentar zu diesem Artikel tun und dort seinen Namen und ggf. Adresse eintragen – egal, ob derjenige Cis- oder transsexuell ist. Im Netzwerk TTTT wollen wir gemeinsam an Details dieses Katalogs weiterarbeiten bzw. den Brief von Dr. Maria Kohl, den ich in diesem Blog vor zwei Tagen veröffentlicht habe, unterstützen.
Wer Interesse an einer Mitarbeit für eine weitere Fassung dieses Katalogs (Update) hat, möge mir eine Nachricht über mein Kontaktformular auf http://www.familie-zwoelfer.de zukommen lassen bzw. mir per Facebook eine PN schicken.
Dorothea Zwölfer

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Dr. med. Maria Kohl schrieb

einen Brief an die Bundesärztekammer, in dem Sie etliche Forderungen aufstellte, die wir für bemerkenswert halten (z.B. Einordnung von Transsexualität in ICD-Q statt ICD-F). Ihren Brief darf ich mit Ihrer freundlichen Genehmigung hier zum download veröffentlichen.

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LGBTTIQ-Blogs und Webadressen

Da mir die Zusammenarbeit und der Kontakt zu anderen Menschen aus dem LGBTTIQ Spektrum wichtig ist, habe ich mich entschieden, eine Linkliste zu Blogs / Foren … anderer Menschen aus diesem Spektrum zu erstellen.
Ich selber verstehe mich als transsexuell bzw. transgeschlechtlich (nicht transgender) und möchte deshalb auch keine Urteile über Blogs, Foren von Menschen aus dem LGBTTIQ Spektrum machen, deren Erlebnishorizont/Selbstdefinition nicht mein eigener ist. Wenn hier ein Blog/Webadresse fehlt, sagt das deshalb nichts. Ich freue mich aber über Anregungen, diese Liste zu ergänzen und werde jede Anregung prüfen.

Homosexualität

  • Life Gone Crazy – Blog eines homosexuellen Studenten
  • Pinkfaithblog – Blog eines homosexuellen Christen, der 5 Jahre erfolglos versuchte, seine Homosexualität “wegzutherapieren”…

Transgender

 

Intersexualität

Queer

 

 

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Konversions-Therapien bei LGBT

werden von Fachleuten wie der Psychiaterin Dr. Lieselotte Mahler abgelehnt. In einem NDR Beitrag der Sendung Panorama zum Thema wird gezeigt, wie im Alltag trotzdem Mediziner solche Therapien anbieten und mit Abrechnungstricks auch Krankenkassen solche fragwürdigen Therapien mitfinanzieren.

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wenn “Bio-Frauen”

sprachlich von “Trans-Frauen” abgegrenzt werden, dann gibt es in manchen facebook-Gruppen erbitterte Diskussionen. Leonora E. Löwenstein bemerkte dazu in einem Beitrag, der eine Begriffskritik auf den Punkt brachte, folgendes:

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Als studierte Diplom-Biologin kann ich über solche Begriffe und Definitionen eigentlich nur lachen. Denn, in der Tat gibt es nur eine einzige Biologie!
Biologie als Lehre, als Wissenschaft des Lebens (und der Natur) … in allen ihren Facetten und in all ihrer Vielfalt.
Und, wer sich diese Vielfalt des Lebens genauer betrachtet, wird wissen, daß in der Vielfalt des Lebens Sexualität, Geschlecht, Geschlechtsidentität usw. eben nicht so starr aufgeteilt vorkommt, wie es so manche dogmatisch verblendeten Menschen immer wieder versuchen, einzureden. So gibt es Tierarten, die bei Bedarf das körperliche Geschlecht (ohne GaOP) wechseln können. Oder es gibt voll funktionsfähige Zwitter.
Der Mensch scheint bisher die einzige Spezies zu sein, wo es bedauerlicherweise immer wieder jene gibt, die mental nicht den Horizont haben, um diese natürliche, biologische Lebensvielfalt erkennen, verstehen und (auch als Gott gegeben) akzeptieren können. Werder für sich, noch für andere. Und, die dann auch noch in ihrer wahnhaften, dogmatischen Verblendung sich einbilden, das Recht zu haben, diese naturgegebene, biologische Lebensvielfalt innerhalb der eigenen Spezies “Mensch” bekämpfen zu müssen.

Ich erkläre das immer etwas anders: es gibt ja Menschen, die als Kind mit einer sog. Hasenscharte geboren werden. Sind diese deswegen “weniger” Mensch oder “weniger” biologisch? Nein! Und, heutzutage, dank moderner OP-Technik, kann man diese Hasenscharte operativ “korrigieren”; nicht mehr und nicht weniger. Sind diese Kinder deswegen keine “Bio” mehr?
Tja, und so ähnlich oder zumindest vergleichbar verhält es sich mit jenen Menschen, die mit etwas geboren werden, was bei ihnen aber nicht wirklich dahin gehört. Menschen also, die mit etwas zwischen den Beinen geboren werden, was aber bei ihnen dort nicht hingehört … (oder umgekehrt, je nachdem ob man MzF oder FzM trans ist).

Es mag sicherlich Aspekte geben, wo es sinnvoll oder nützlich sein kann, zwischen jenen zu unterscheiden, die eine OP gemacht und jenen, die keine OP gemacht haben.
Doch eine derartige Unterscheidung zwischen OP ja und nein ist bei fast allen OP’s mehr oder weniger sinnvoll.
So macht es ja auch Sinn, Menschen, die am Herzen operiert worden sind, von jenen zu unterscheiden, die es nicht sind. Weil es eine medizinisch sinnvolle und notwendige Unterscheidung ist.

Bei jenen, die im Rahmen ihrer Transition die GaOP machen oder eben nicht machen sowie bei jenen, die erst keine Transition leben, genügen Begriffe wie “trans” und “cis” alle mal mehr als genug.
Denn, ein Begriff wie “Bio” (also “Bio-Frau” oder “Bio-Mann”) suggeriert, ja impliziert quasi, diejenigen, die “trans” sind, wären eben doch nicht so ganz natürlich und normal.
In der heutigen Zeit ist der Begriff “Bio” dermaßen mit “natürlich sein” mit “gesund sein” verknüpft, daß ein Begriff wie “Bio-Frau” / “Bio-Mann” in den Köpfen der Menschen nur eines zur Folge hat: die “trans-Menschen” können keine natürliche Lebensform sein … Eine ganz, ganz gefährliche Begriffsverknüpfung also.

Und, wer von “Bio-Menschen” redet, ist nicht weit entfernt von einer dogmatischen Aussage eines Josef Ratzinger’s, der einmal erklärte, “homosexuelle und transsexuelle Menschen seien widernatürliche Lebensformen” …
Menschen, die einfach unfähig sind, die naturgegebene Vielfalt des Lebens zu kapieren …

L.E.Löwenstein

 

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Danke, dass ich diesen Beitrag hier veröffentlichen darf, Leonora!

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die Sendung Quarks und Co., die

2013 zum Thema Transsexualität ausgestrahlt wurde, habe ich leider verpasst. Aber bei youtube findet man den Beitrag und kann ihn sich nachträglich ansehen. Unter anderem wird über Balian Buschbaum berichtet. Neben persönlich/biografischen Aspekten kommt aber auch eine Genetikerin zu Wort, die darauf hinweist, wie wenig letztlich das Vorhandensein eines Y-Chromosoms aussagt (da immer wieder natürlicherweise auch Teile dieses Chromosoms fehlen können).

Prädikat: Fundierte Berichterstattung, sehr sehenswert!

Danke, Ranga Yogeshwar!

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