einen NDR Beitrag über Hannah Winkler

kann man derzeit in der Mediathek des NDR einsehen (ab Minute 3). Sie beschreibt sich als Menschen mit Harry Benjamin Syndrom und erzählt von Mobbing usw… Schade, dass ihr Beitrag aufgesplittet wurde und durch andere Beiträge unterbrochen ist. Sie schrieb ein Buch mit dem Titel fe-male… Die Psychpathologisierung erlebte sie sehr massiv am eigenen Leib, als man sie in eine Gastfamilie nach Italien schickte, weil das Jugendamt und Psychiater ihren Vater verunsicherten. Sie bekam pubertätshemmende Medikamente und daher keinen Stimmbruch. Sie kritisiert die gesetzlichen Regelungen. Mit 18 Jahren bekam sie eine GaOP (PI) und kritisiert die Methode. Sie musste die Kosten für die zweite OP in den USA selber tragen.
Eine sehr sympathische Frau!

 

 

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Datenschutz und Passwort-Klau

In diesem Blog schreibe ich selten zu IT-Themen. Ein Bekannter hat aber heute eine Warnung im Blick auf den massenhaften Diebstahl von Passwörtern geschickt, die ich hier verlinken will, damit möglichst viele ihre Daten schützen. Mein Bekannter arbeitet in einer IT-Firma und ist ehrenamtlich tätig im Kirchenvorstand der evang. Christuskirche Landshut. Er kümmert sich auch ehrenamtlich um die IT-Sicherheit in der Kirchengemeinde. Daher nun hier der Link zu der .pdf Datei: warum_passwoerter_aendern

 

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Blogs mit Impulsen und Gedanken zum Glauben

Als Christin schaue ich gerne mal in andere Blogs, die sich mit Glaubensfragen beschäftigen. Hier möchte ich eine Linkliste zu solchen Blogs veröffentlichen:

  • Mandy´s Blog “gekreuzsiegt” mit der tollen Idee, “unendlich geliebt” Einkaufswagenchips herstellen zu lassen und entsprechenden vielen Feedbacks
  • Spritituelle Ladesstation (ignatianisch) – anregende Impulse/Bilder…
  • Theopop – reflektierter Blog mit interessanten Kommentaren

ggf. wird diese Liste weiter ergänzt…

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Es gibt immer noch Menschen,

die Transsexualität mit Transvestismus verwechseln oder meinen, man würde sich entscheiden, als transsexuelle Frau zu leben. Das dem nicht so ist, zeigen viele verschiedene wissenschaftliche Studien, die deutlich machen: Für die Sexualität und die Wahrnehmung des eigenen Geschlechts zählt das Hirngeschlecht mehr als alle anderen Geschlechtsmerkmale. Transsexueller Menschen, aber auch Männer mit Gynäkomastie, Frauen nach einer Gebärmutterentfernung wissen trotzdem sehr genau, wer sie sind – weil ihr Hirngeschlecht ihnen ihre Geschlechtsidentität deutlich macht.
Etliche Studien aus der Hirnforschung zeigen, dass Dr. Horst Haupts Rede vom “Hirngeschlecht” es sehr gut auf den Punkt bringt, wenn er damit erklärt, was Transsexualität ist.
Hier einige neuere Studien, die zum Verständnis transsexueller Menschen beitragen können, weil sie evidenzbasiert sind:

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Schwerter zu Pflugscharen

lautet ein bekanntes biblisches Motto. “Selig sind die Friedfertigen” bzw. “Liebt Eure Feinde” sind Worte Jesu, die dieses Motto vertiefen. Ein schönes Beispiel dafür, wie eine Lebensmittelhersteller in den USA unkonventionelle Werbung machte (indem die Firma nicht die bekannten Klischees bediente, sondern ganz verschiedene Menschen und Familienkonstellationen für die Werbung zeigte) findet man im Stern online hier, aber auch bei yahoo oder in der Rhein Zeitung

Besonders schön fand ich die Reaktion des Lebensmittelherstellers auf die unsäglichen hasserfüllten Mails, mit der gegen den Werbespot gehetzt wurde: Die Mails wurden ausgedruckt und zum Wort “Love” (Liebe) umgeformt/gestaltet…

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ein nachdenkenswerter Fernsehbeitrag

zur Frage “Sex und Geschlecht – alles Kopfsache?” wird heute um 20.15 Uhr bei 3Sat ausgestrahlt. Die Erstsendung erfolgte bereits 2013. In der Mediathek von 3sat kann man den Beitrag bereits hier finden. Gut finde ich, dass dieser Film mit manchen Mythen aufräumt.
Schade, dass im Film die Forschungsergebnisse zum Thema “Transsexualität” nicht dargestellt wurden und transsexuelle Menschen nicht zu Wort kamen.
Spannend wäre es, sich mit der Genetikerin Ariane Giacobino zu unterhalten und der Frage nachzugehen, was man genau Y Chromosom genau weiß – denn im Film wurde ja diese Thematik nur gestreift (in Form der Aussage: wenn ein Teil des Y-Chromosoms fehlt, sind Männer unfruchtbar…). Vielleicht sollte 3sat einmal einen ähnlichen Film machen, in dem Neurowissenschaftler, Genetiker, Verhaltensforscher und Endokrinologen zum Thema Transsexualität zu Wort kommen?

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Marie´s Lebensgeschichte

beeindruckt mich. Als Christin erlebte Sie ähnlich wie ich, wie der Glaube einem zu einem festen Halt wird, wenn vieles andere wegbricht, weil man merkt, dass es keine Alternative zu einem Coming out mehr gibt und weil die damit verbundenen Risiken sehr hoch bzw. die konkreten Folgen (z.B. Ehescheidung) sehr schmerzhaft sein können.
Ihre Lebensgeschichte “Lebenslügen und der schwere Weg heraus” will ich gerne verlinken. Nachtrag (5.4.2014): Leider wurde der Beitrag aus dem Netz entfernt. Daher funktioniert der Link (derzeit) nicht.

Für Partnerinnen und Partner von transgeschlechtlichen Menschen empfehle ich, sich unbedingt das Buch von Prof. Udo Rauchfleisch zu besorgen. Es kann Angehörigen (vor allem Ehefrauen/Ehemännern von TS), Freunden und Arbeitgebern eine große Hilfe sein.

Sehr lesenswert finde ich  Dr. Horst Haupt´s Blog, der sehr sachlich die Hintergründe von Transsexualität erklärt. Sachinformationen, die auf evidenzbasierter Forschung beruhen, können helfen, Transsexualität zu verstehen. Insbesondere die Neurowissenschaften haben seit 1995 (damals wurde ein erster wegweisender Aufsatz in der naturwissenschaftlichen Zeitschrift “Nature” veröffentlicht), viele neue Erkenntnisse gewonnen, was Transsexualität ausmacht und welche früheren wissenschaftliche Theorien eben nicht evident im heutigen medizinischen Sinn sein können.

Es gibt evidenzbasierte Studien zur neurobiologisch-genetischen Verursachung von TS, dagegen keine Evidenz bzgl. psychischer Ursachen. Deshalb bringt es auch nichts, wenn TS nun umbenannt werden soll in Gender Dysphoria, denn Dysphorie ist definiert als nicht krankheitswertige, alltägliche Verstimmung, die vor allem bei Persönlichkeitsstörungen auftritt. Es wäre fatal, wenn Menschen, die an TS leiden, auf Grund der Umbennennung keine Krankenkassenleistungen mehr bekommen! Das würde ziemlich sicher dazu beitragen, dass es in Folge unbehandelter TS zu mehr Depressionen bei transsexuellen Menschen kommt und die Suizidrate in die Höhe geht.
TS aber ist eben keine Persönlichkeitsstörung bzw. Geschlechtsidentitätsstörung

Exkurs: Prof. Dr. Udo Rauchfleisch kritisiert den Begriff der Geschlechtsidentitätsstörung in seinem Buch “Anne wird Tom…” auf Seite 24 als eine “Einschätzung”, die auf Grund der “Irritation” erfolgt, dass “eine biologische Frau von sich sagt, sie sei ein Mann, und ein biologischer Mann, er sei eine Frau”.
Im Klartext: Viele Forscher erkennen die Selbstaussagen transsexueller Menschen, die diese auf Grund ihres Hirngeschlechts treffen, nicht an. Stattdessen versuchen etliche Psychiater immer noch auf Grund des Genitalgeschlechts oder Chromosomengeschlechts mit dem Etikett “Geschlechtsidentitätsstörung” zu pathologisieren.

sondern ein massiver, behandlungsnotwendiger Leidensdruck, der dann auftritt, wenn das Hirngeschlecht nicht zum Genitalgeschlecht/Chromosomengeschlecht passt.
Entscheidend – auch bei anderen Leiden (z.B. weil man Stalking-Opfer ist) – ist der Leidensdruck,  d.h. auch wenn TS entpathologisiert wird, brauchen transsexuelle Menschen medizinische Unterstützung um den Leidensdruck zu mindern.

Über die Grundlagen der evidenzbasierten Medizin erfährt man mehr

Vielleicht schreiben ja einige Kommentatoren, die in der evidenzbasierten Medizin bewandert sind, weitere Hinweise zu diesem Artikel in ihren Kommentaren?

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Den Toleranz-Vortrag von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

den er beim BR gehalten hat, bekam ich heute per Mail von ihm. Er erlaubte mir freundlicherweise, seine Rede zum Thema “Toleranz”, zu veröffentlichen.
Sehr wichtig finde ich die Unterscheidung der vier verschiedenen Ebenen, wie der Begriff “Toleranz” verwendet werden kann und die Betonung, dass man nicht bei den ersten drei Ebenen stehenbleiben sollte…

shake hands

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Die Frage, was jemand meint, der von “Toleranz” statt “Akzeptanz” spricht, stellt sich angesichts dieses Vortrags neu. Gehen Christen mit anderen Menschen barmherzig um? Oder nur im Sinne einer “Erlaubniskonzeption”? Was bedeutet dann “Toleranz” im Blick auf Bildung und die Frage nach dem Umgang mit Menschen aus dem LSBTTIQ Spektrum? Ich bin schon sehr gespannt auf die entsprechende Themenwoche der ARD, die im Vortrag des Landesbischofs erwähnt wurde.
Hier nun der Link zum Download des Vortrags.

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ein sehr lesenswerter Blog

zum Thema Menschenrechte (im Bezug auf Inklusion, aber durchaus für Menschen wie mich auch zutreffend): Inklusionsfakten.

Was an Argumenten gebracht wird, warum ein bestimmtes System (nämlich in diesem Fall das der Förderschulen) notwendig sei, lässt sich ähnlich übertragen auf die Frage, warum ein vorhandenes System (Gutachtenwesen) bei transgeschlechtlichen Menschen notwendig sei…
Dabei zeigen andere Länder, dass es auch anders geht (s. Argentinien – hier findet man einiges mit der Suchfunktion in diesem Blog…).

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unendlich viel sexualisierte Gewalt

gegen Frauen gibt es in der DR Kongo, in der seit Jahren verschiedene Gruppen Vergewaltigungen gegen Frauen im Rahmen ihrer Kriegsführung einsetzen. Die Diakonie Katastrophenhilfe berichtet darüber genauso wie das Deutsche Institut für ärztliche Mission. Hilfsprojekte gibt es unter anderem auch von

Ich frage mich, wieso der Abgeordnete Steve Mbikayi (Mitglied des Parlaments der DR Kongo) meint, ein Gesetz mit harten Strafen für LGBT einführen zu müssen. Wäre es nicht genügend Arbeit, wenn das kongolesische Parlament sich für die Rechte der eigenen Frauen einsetzen würde und sie vor sexueller Gewalt schützen würde? Dass die Universtität von Kinshasa solchen Menschen ein Forum bietet für ihre populistischen Aktionen, ist traurig.
Bedauerlich, dass es im Kongo Tendenzen gibt, eine frühere liberalere Politik einzuschränken, wie “Think Africa Press” im Blick auf das Adoptionsrecht zeigt.

Eine lesenswerte Analyse über die verschiedenen Interessenskonflikte im Kongo findet man im Beitrag von Christoph Vogel im Netzwerk für internationale Aufgaben (nefia).

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